Freitag, 31. Oktober 2014

I love Tetris // Part 3 - Let us catch them all!



Halli. Hallo. Hallöchen meine Lieben! Da der letzte Beitrag nun etwas her ist, möchte ich die 3er Reihe "I Love Tetris" mit einem kleinen Schmankerl abrunden. Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, wird sich heute alles um Pokémon drehen, DEM Serien- und Spieleklassiker schlechthin! Als Kind der 90er bin ich um den ganzen Hype nicht drum herum gekommen, war ein Fan der Animeserie, habe sogar die Pokémonkarten und diverse Zeitschriften gesammelt und mit meinen Freunden um die Wette gezockt.

Was euch heute erwarten wird ist daher eine Menge Geekliebe, viele spannende Geschichten und ein kleines FreeBee von mir für euch, damit auch auf eurem Rechner das Pokémon Fieber so richtig ausbrechen kann.



Mit der Titelmelodie im Ohr, dem Käppi auf dem Kopf und einem gepackten Wanderrucksack geht es auch schon los auf die Jagd nach DEM Pokémon, das unser Herz höher schlagen lässt. Schnappt euch euren Pokéball und ab geht's!




Um Pokémon ranken sich viele Geschichten und Mythen. Eine zum Teil skurriler als die andere. Mal handelt es von seltsamen Schreckgestalten, ein anderes mal um verschlüsselte Botschaften. Mitten drin stehe dann ich, die sich nicht sicher ist, ob das alles ein Hirngespinnst der Community ist oder ein Spaß der Spieleentwickler.


Die Geisterstadt - Lavender Town Syndrome

Es klingt schaurig und ist auch schaurig. Dieser Mythos hat sich 2012 wie ein Lauffeuer verbreitet und etliche Diskussionen und Theorien an Land gespült. Viele von euch dürften sicherlich schon darüber gestolpert sein, andere vielleicht noch nicht.

Angeblich sollen sich 1996 in Japan nach Veröffentlichung der roten Pokémon Edition 200 Kinder von Hochhäusern gestürzt oder erhängt haben. Schuld daran sei die Hintergrundmusik der Stadt Lavandia, die bei den Betroffenen zu verstärkten Kopfschmerzen, Depression und letzten Endes auch zu Selbstmord geführt habe.

An und für sich ein Mythos, den man schon etwas belächeln kann, weil es weder ausführliche Berichte darüber gibt, noch eine nachweislich erhöhte Selstmordrate zu dieser Zeit nachweisbar ist. Jeder, der sich innerhalb des Spiels in dieser Stadt aufgehalten oder die Musik bei Youtube und Co. angehört hat, weiß, dass sie enorm zermürbend ist und einem nach gewisser Zeit regelrecht die "Ohren bluten". 
Das ist ein Fakt, den ich unterschreiben könnte.


Allerdings traten in Zuge dessen weitere Mythen ans Tageslicht, die ich zugegeben etwas seltsam fand. Viele sind der Meinung, dass innerhalb dieses Musikstückes sogenannte Binaurale Beats existieren, die das Gehirn enorm stimulieren und zu erheblichen Stimmungsschwankungen führen können.

Binaurale Beats 





Ein weiterer Mythos, der mit dieser Thematik im Zusammenhang steht, ist die "Optik" des Musikstückes. Angeblich sollen die Tonspuren gegen Ende Schemen von Pokémon des Typs "Inkognito" annehmen, die erst in der Goldenen und Silbernen Edition erscheinen - also Jahre später! Zudem wird behauptet, dass ebene jene Pokémon die Wörter "Leave Now" bilden und dadurch den Todeswunsch untermauern sollen, der angeblich vom Musikstück hervorgerufen wird.

Ein schauriger Mythos, der aber immer das bleiben wird, was er ist: ein Mythos. ;)




Die pokémonsche Abstammungslehre
Vor einer ganzen Weile kam mal dieses Gerücht auf, dass eigentlich alle Pokémon einen Urvater hätten. Oder zumindest bei einigen eine kläre Abstammungslinie zu erkennen sei. Da war die Rede von einem Tragosso, das eine Weiterentwicklung des Beuteltierchens  von Kangama  sein soll, dann natürlich diverse Vermutungen über die Verwandschaft von Gengar und Pixie. Ebenso schwabbte eine Theorie über den Ursprung der Geisterpokémon ans Tageslicht der urbanen Mythen und behauptete tatsächlich, dass Geisterpokémon sowohl verstorbene Pokémon, als auch Menschen repräsentieren. All dem steht auch die Theorie gegenüber, dass Ditto aus einem misslungen Klonversuch heraus entstanden sei, als man versucht habe Mew zu erschaffen.


Weiter geht es dann mit den Ursprüngen anderer Pokémon bis hin zur Nennung der legendären Pokémon (2. Generation). Flamara, Blitzer und Aquana sollen angeblich die Schöpfungsväter Raikous, Enteis und Suicunes gewesen sein. Die Erzählung liest sich, wie der Aufstieg eines Phonix aus der Asche. Dank eines gewaltigen Blitzeinschlags verbrannt im Bronzetower von Teak City in Johto und kurz darauf wiedererweckt von Ho-Oh. So nahmen die drei (überaus niedlichen!) Pokémon ihre neue übernatürliche Gestalt an und streunen seitdem durch die Lande.
Episch! Da hätte selbst Darwin seinen Hut gezogen.






War alles nur ein Traum?
Wenn man dieser Theorie Glauben schenken mag, dann ja. Angeblich soll es sich beim gesamten Pokémonuniversum der letzten Jahre um einen Komatraum handeln. Den Aufhänger liefert augenscheinlich bereits die erste Episode der Animeserie. Als Ash sein geschwächtes Pikachu vor einem Schwarm von Habitaks verteidigen möchte, setzt Pikachu Donnerschock ein und trifft dabei nicht nur die Angreifer, sondern ebenso Ash, der daraufhin ohnmächtig zu Boden fällt. Der Beginn des vermeintlichen Komatraumes ist geboren.
Denn nun sollen alle Ereignisse Teil eines riesigen Traumuniversums sein, dass sein Gehirn als Selbstschutz erschafft, um sich vor größeren Schäden zu bewahren. Nur Stück für Stück ist es Ash möglich zu seinem alten Selbst zurück zu finden und zu erwachen.


Soweit, so gut. Klingt nach einer Geschichte, die mich dezent an The Whispered World erinnert.
Aber bei genauerer Betrachtung, gibt es ein paar Punkte, die durchaus für diesen Mythos sprechen könnten (zumindest für die Geschichte der Animeserie).

Fakt 1 - Ash altert seit Beginn der Serie nicht mehr. Mittlerweile sind über 15 Staffeln ausgestrahlt worden und der Bengel bleibt nach wie vor 10 Jahre alt. DIESE Wundermixtur hätte ich für mein jetziges Alter auch gern. :D

Fakt 2 - In wirklich JEDER Stadt und JEDER Region gibt es dieselbe Krankenschwester Joy und diese Polizistin Rocky. Laut Mythos sind es Projektionen des Unterbewusstsein, die Ash ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben sollen. Denn angeblich waren Joy und Rocky Personen, denen er bereits vor dem Komatraum begegnet war und somit einen Teil der "Realität" symbolisieren.

Fakt 3 - Es gibt wenige bis gar keine real existierenden Tiere im Pokémonuniversum. Laut Theorie lässt sich dieser Umstand damit begründen, dass das Unterbewusstsein den Koma-Zustand aufrecht erhalten möchte und alle Erinnerungen an die reale Welt - somit auch Tiere - in eine Fantasieform umwandelt. Weshalb etliche Pokémon übrigens - so der Mythos - an Haus- oder Wildtiere erinnern. ;)

Fakt 4 - Ash's stetiger Versuch der Pokémon-Champion zu werden. Es ist nicht nur in gewisser Weise traurig, sondern ein weiterer Hinweis, der die Koma-Theorie bestätigen soll. Würde Ash sein Ziel erreichen, wäre nicht nur die Serie zu Ende, sondern ebenso auch der Koma-Traum. Und wie wir bereits wissen, hätte das eines zur Folge: enorme Gehirnschäden, die das Unterbewusstsein tunlichst vermeiden möchte.

Fakt 5 - Wie wir wissen, ist Ash ohne Vater groß geworden. Was der Mythos allerdings daraus macht ist, nun sagen wir hoch interessant. Innerhalb seines Koma-Zustandes projiziert Ash die schlechte oder vielmehr nicht vorhandene Bindung zu seinem Vater auf den Kopf des Team Rocket: Giovanni. Sein Unterbewusstsein versucht also nicht nur Ash zu schützen, sondern ebenso seine Problem auf sehr kreative Art und Weise aufzuarbeiten.So, so.





Kriegsthematiken in Pokémon
Wem diese Theorie beim Spielen noch nie selbst in den Sinn gekommen ist, darf sich beruhigt fühlen, dass es mir genauso ging. Als Kind denkt man eben nicht peinlichst genau über jeden Logikstolperer nach, sondern spielt einfach um des Spielens Willen.
Im Nachhinein werden aber so einige Ungereimtheiten deutlich, die den  Mythos des Pokémonkrieges bestärken. Fakt 1: es gibt allgemein sehr wenige Erwachsene im Pokémonuniversum. Unter anderem treffen wir auch eher selten Väter oder junge Männer. Fakt 2 wird uns sogar von Major Bob auf einem silbernen Tablet präsentiert:

„Hey, Kleiner! Was hast Du hier verloren? Im Kampf hast Du keine große Chance, so viel ist sicher! Laß mich Dir etwas erzählen: Während der POKéMON-FELDZÜGE haben mich meine ELEKTRO-POKéMON gerettet! Sie haben meine Gegner mit Strom paralysiert! Das gleiche steht Dir nun bevor!“

 „Hey, Rekrut! Du forderst mich zum Kampf heraus? Du weißt wohl nicht, wer ich bin! Meine Elektro-Pokémon sind unschlagbar! Die Besten der Besten! Sie haben das Schlachtfeld bis jetzt immer siegreich verlassen! Nun werden ihre Elektroattacken auch dich grillen, genau wie sie es mit den Soldaten des Feindes taten!“

Angeblich habe Jahre vor Spielbeginn ein Krieg gewütet, in dem Pokémon als Waffe gegen feindlichen Soldaten eingesetzt wurden. Nur Wenige hätten überlebt und den Weg nach Hause zurück gefunden.

Eine weitere Mythe mit kriegerischer Thematik ist die Existenz des Pokémon 731, das angeblich in der grünen Edition in Japan vorgekommen sein soll. Bei diesem Pokémon handelt es sich um einen einen Querverweis auf die Einheit 731 der Kaiserlich Japanischen Armee, die in den 1930er Jahren im Verborgenen gegründet worden war. Kein Scherz, die gab es tatsächlich! Zu ihrer Kernaufgabe gehörte das Testen biologischer und chemischer Waffen, die unter anderem auch an der Bevölkerung erprobt wurden. Das führte letztlich dazu, das Epidemien tausende Opfer forderten und ganze Städte vernichtete. Wer mir nicht glaubt, kann gern sich gern [hier] noch einmal darüber belesen.

Doch von einer simplen Zahl auf solch einen historischen Einschnitt in die japanische Geschichte zu kommen, wäre natürlich an den Haaren herbei gezogen. Um dem ganzen "Glaubwürdigkeit" zu verleihen soll die Animation des Pokémons allerdings eine Abfolge von Bildern enthalten, die Leichen und das Porträt von Ishii Shiro zeigen, dem ärtzlichen Leiter der Einheit.
Wie ist solch ein Zufall denn überhaupt möglich?
Man nehme dazu einen Mitarbeiter mit familiärer Bindung zur Einheit 731, mische dies mit der Macht Pokémon in das Spiel zu integrieren und bekommt am Ende die selbe dumme Idee heraus, die auch schon bei der Todesmusik von Lavandia zu Tage getreten ist. Im Übrigen soll dieser Mitarbeiter auch für die Lavandiamusik verantwortlich gewesen sein, was ich ehrlich gesagt schon sehr mysteriös, seltsam und verrückt finde.
Und wie fast jeder Mythos von Pokémon lässt sich auch dieser nicht mehr mit den herkömmlichen grünen Editionen nachweisen, da diese spezielle Edition nach kurzer Zeit vom Markt genommen wurde - noch bevor es überhaupt in Europa erschien.



Mal ein wenig in den Legenden dieser Welt gewühlt...
... und schon gibt es zahlreiche Ideen für neue Pokémontypen. Wir kennen das ja schon von etlichen Hollywoodblockbustern, Serien und diversen Büchern. Aber bevor ich mir die Finger wund tippe, um euch alle Querverweise aufzuschreiben, schaut euch besser dieses Video an. Viel Spaß dabei! :D


Was haltet ihr von den Top 5 der Pokémon Mythen und Spukgeschichten? Bereits bekannt, brand neu für euch oder kennt ihr vielleicht noch viel viel mehr? Schreibt's mir in die Kommentare! =)


Ich muss gestehen, dass ich generell kein großer Sammler in punkto Lieblingsspiele und Merchandise bin. Freunde und Familie beschenke ich gern mit allem, was sie sich wünschen. Aber sobald ich mir selbst etwas kaufe, überlege ich 3 mal, ob ich mein Erspartes dafür aufbrauchen will.
Dennoch gibt oder gab es in meinem Pokébag ein paar Dinge, die ich wirklich sehr geliebt habe.


Nummer 1 + 5 war mein Pokemon Magazin. Das Einzige, das ich  mir jemals für viel Geld gekauft habe, weil es eine Sonderausgabe mit zusätzlichen Pokémonsammelkarten war. Leider Gottes hat mein Hund das gute Stück zerrissen, als ich es auf dem Couchtisch habe liegen lassen. Ich habe Tränen geweint.

Nummer 2 musste natürlich immer und überall hin mit: mein Gameboy. Und dazu gab es dann auch die Pokémon Red Edition.

Nummer 3 gehörte zu meinem regelmäßigen Nachmittagsprogramm, wenn ich aus der Grundschule kam und meine Hausaufgaben gemacht habe. Mama und Papa waren noch nicht daheim, also konnte ich getrost den Fernseher anschmeißen und meine Lieblingsserien schauen. :D Dazu zählte natürlich auch die Pokémonserie.

Nummer 4 war ein ganz besonderes Geschenk meiner Oma. Ein glitzernder Flummi mit einer Mew Figur. Ich habe ihn geliebt und selten aus der Hand gegeben. Allein, weil ich Mew als Figur sehr gemocht habe und unheimlich niedlich fand!

Generell bin ich ein Fan von allem was niedlich ist. Ganz oben im Kurs stehen deshalb auch die tollpatschigen Konsorten, wie Woingenau, Enton und Plinfa. Wahrscheinlich ist das ein totales "Mädchending", weil ich einfach selten im ersten Moment an Angriffs- oder Verteidigungspunkte denke. Und da ich ohnehin kaum taktisches Gespür habe, stört es mich auch nicht mit meinen Pokémon vllt das ein oder andere Duell haushoch zu verlieren - na ja... ärgern schon, aber wenigstens hab ich die schöneren Pokémon! :D

Kreativ waren die Macher jedenfalls schon immer, was Namen, Typus und Aussehen der Figuren angeht. Aber diese Pokémon setzten für mich da echt die Kirsche auf das Sahnehäubchen.

PalimPalim
Allein der Name hat meine Bauchmuskeln ordentlich trainiert. Ich kenne den Begriff als witzige Grußformel und weiß, dass er auch in vielen Comedy Sketches genutzt wird. Allein deshalb hat es dieses Pokémon verdient in die Riege der "lustigen" Pokémon  aufgenommen zu werden.
Übrigens zählt Palimpalim zu den eher "schwächeren" Pokémon...


Liebiskus
...genauso wie dieser kleine Vertreter aus den jüngeren Generationen. Es sieht aus wie ein Fisch in Herzform und ist auch einer. Und seien wir ehrlich... als Gegner kann man ihn nicht besonders ernst genehmen. Aber auch, wenn er keinen all zu hohen Niedlichkeitsfaktor hat, musste ich schon lachend den Kopf schütteln, als ich ihn entdeckt habe.


Als nächstes möchte ich bitte ein Pokémon, das aussieht wie eine Melone! Das wäre doch auch mal was. :D Früchtepokémon 4 the win!!






In der Hoffnung, dass euch so kleine Dinge gefallen, gibt es ab heute regelmäßig ein paar Kleinigkeiten für euren PC, euer Handy oder euer Homeoffice.
Dieses Mal habe ich ein paar selbstgemacht Pattern und Desktophintergründe im Gepäck UND wollte euch eine kleine Bastelanleitung (zu finden auf DeviantArt) für ein eigenes Tablet Case nicht vorenthalten.


Downloadlink // Free Wallpaper (click)








Das war es dann auch schon wieder von mir! Ich hoffe wie immer, dass euch dieser Beitrag gefallen hat, freue mich über ein paar Kommentare und wünsche euch eine traumhafte Restwoche.

Bleibt mir gesund und bis zum nächsten Mal!





Kommentare:

  1. Ich liiiebe Pokémon, das war so eine tolle Zeit :D Durch den Hype habe ich ganz tolle Freunde kennen gelernt und mit unseren Kuscheltierchen waren wir überall unterwegs um sie gegeneinander kämpfen zu lassen hahaha

    Deine Wallpaper sind total schön! Unglaublich toll, dass du sie zum downloaden anbietest :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Haha. Also Kuscheltiere gab es bei uns selten, aber ich kann mich noch genau daran erinnern, wie wir uns mit unseren Pokémonkarten gebattelt haben. :D Welches war denn dein Lieblingspokémon?

      Löschen